Das Wetter in Empire at War ist mehr als nur eine grafische Spielerei der Engine. Zweifellos schön und grafisch gut umgesetzt, spielt das Wetter noch eine andere, entscheidende taktische Rolle. Denn das Wetter hat direkten Einfluss auf die Einheiten, lediglich bei strahlendem Sonnenschein ist alles gut. Wie stark das Wetter sich auswirkt ist von Planet zu Planet verschieden, auf Planeten wie Taris oder Coruscant kann man eigentlich immer mit gutem Wetter rechnen, auf anderen Planeten wie Kashyyyk hingegen muss man mit Regen und seinen Folgen rechnen.
Außerdem gibt es in Empire at War ein dynamisches Wettersystem, so kann man nicht davon ausgehen, dass es nicht anfängt zu regnen, weil grade die Sonne scheint, da die Wetterbedingungen sich während einer Schlacht ändern können.
Klares Wetter: Strahlender Sonnenschein und wolkenfreier Himmel sind absolute Idealbedingungen für Bodenkämpfe. Allerdings kann man nur auf sehr wenigen Planeten grundsätzlich von diesen Idealbedingungen ausgehen.
Besondere Auswirkungen: Keine.
Regen: Regen ist noch ein vergleichsweise harmloser Wettereffekt und noch dazu ein weit verbreiteter. Auf vielen Planeten, besonders auf Sumpfplaneten wie Kashyyyk oder Dagobah regnet es. Auf Jabiim gibt es noch eine Steigerungsform des normalen Regens, denn dort wird man mit sauerem Regen konfrontiert, welcher, im Gegensatz zu normalem Regen, der lediglich die Effektivität von Lasern senkt, Repulsoreinheiten unbrauchbar macht.
Besondere Auswirkungen: Je nach Stärke des Regens wird die Effektivität von Lasern um 30% bis 70% gesenkt.
Schnee: Schnee und Schneestürme sind besonders auf eisigen Welten wie Hoth oder Polus ein großes Problem, sowohl für die Rebellen als auch für das Imperium, da sich bei starken Schneewirren die Sichtweite der einzelnen Einheiten stark reduziert. Dies kann ein Vor-, aber auch Nachteil sein. Wagemutige Kommandanten können einen Schneesturm beispielsweise für einen Überraschungsangriff nutzen.
Besondere Auswirkungen: Je nach Stärke des Schneefalls reduziert sich die Sichtweite der Fahrzeuge um 30% bis 70%.
Sandsturm: Besonders trockene, unwirtliche Wüstenwelten wie Tatooine oder Ryloth sind von Sandstürmen betroffen. Der heiße Sand in der Luft und die stürmischen Winde wirken sich negativ auf die Effetivität von Raketenwerfern aus, was besonders die Einheiten der Rebellenallianz betrifft, da diese verhältnissmäßig viele Raketenwerfer-Einheiten wie die MLPT Artillerie oder die Plex Soldaten einsetzt.
Besondere Auswirkungen: Je nach Stärke des Sandsturms wird die Effektivität von Raketenwerfern um 30 % bis 70% gesenkt.
Ascheregen: Wetterphänomen, das nur auf vulkanischen Planeten wie Sullust oder Shola auftritt. Heißer, schwer atembarer, Ascheregen erschwert vor allem Infanterieeinheiten das Leben, da diese in der verschmutzten heißen Luft kaum kämpfen können.
Besondere Auswirkungen: Je nach Stärke des Ascheregens reduziert sich die Sichtweite der Infanterie um 30% bis 70%.